Deutsche Depressionsliga e.V.
Depressionen werden in unserem gesellschaftlichen Alltag nur selten als ernsthafte Erkrankung anerkannt und akzeptiert. Deshalb setzen wir uns für Betroffene und ihre Rechte ein.
Wir kämpfen für den Abbau von Vorurteilen und Stigmatisierung, für angemessene Betreuung – und für die klare Anerkennung seelischer Grundbedürfnisse in unserer Gesellschaft.
Und wir unterstützen und ermutigen Betroffene zu einem achtsamen Umgang mit sich selbst. Denn Heilung beginnt mit dem Wissen: Es kann jede und jeden treffen – als Betroffener bin ich nicht Schuld an meiner Erkrankung.
Die Deutsche DepressionsLiga e.V. ist eine bundesweit aktive Patientenvertretung für an Depressionen erkrankte Menschen. Sie ist eine reine Betroffenenorganisation, deren Mitglieder entweder selbst von der Krankheit Depression betroffen oder deren Angehörige betroffen sind. Wer nicht zu diesem Personenkreis gehört, hat die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft.
Der Vorstand und die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich an ihren Zielen Aufklärung und Entstigmatisierung, an Angeboten der Hilfe und Selbsthilfe für Betroffene und an der Vertretung der Interessen dieser Menschen gegenüber Politik, Gesundheitswesen und Öffentlichkeit. Wir legen großen Wert auf Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie oder sonstigen Interessengruppen und haben dies auch in unserer Satzung festgeschrieben.
Die DDL ist als gemeinnützig anerkannt und wird finanziert im Rahmen der Selbsthilfeförderung der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20 h SGB V sowie durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Zuwendungen.
Die DDL hat ca. 2.340 Mitglieder (Stand Dezember 2024).